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Dieser Grundgedanke der Nächstenliebe ist über den religiösen Bereich hinaus auch kulturprägend für unser Land geworden und Ursprung des vielfältigen sozialen Engagements. Diese Tradition des Miteinanders und Füreinanders hat Europa wesentlich geprägt. Sie ist auch maßgeblicher Grund für das bürgerschaftliche Engagement in Kirchen und Vereinen, Gruppen und Kreisen, Nachbarschaften und vielen anderen Formen ehrenamtlichen Engagements, die unsere Gesellschaft so lebens- und liebenswert machen. Die Jahre 2017 und 2018 stehen im Licht ereignisreicher Jubiläen und Veranstaltungen: 2017 als Gedenkjahr der Reformation und 2018 als Jahr, in dem in der Westfalenmetropole der Katholikentag unter dem Motto „Suche Frieden“ stattfindet.

 

Als Jubiläumsjahr herausragender geschichtlicher Ereignisse sind im Jahr 2018 der 400. Jahrestag des Beginns des dreißigjährigen Krieges sowie das Ende des ersten Weltkrieges und der 100. Jahrestag des Beginns der Weimarer Republik zu nennen. Allein die geschichtlichen Daten verdeutlichen den Stellenwert des Friedens und erinnern an die Schrecken der Kriege und ihre Auswirkungen für die nachfolgenden Generationen.

 

Demokraten für den Frieden erinnert daran, dass Demokratie und Friede gefährdet sind und bleiben, wenn sich nicht Menschen aktiv für ihre Bewahrung einsetzen. Religiöser Fanatismus in Verbindung mit politischen Interessen widerstreitender Mächte können zum Pulverfass werden und wie beim Dreißigjährigen Krieg zu einer Katastrophe führen.

 

Demokraten für den Frieden erinnert daran, dass mit Augenmaß und Engagement widerstreitende Interessen in Einklang zu bringen sind und der Friede aktiv zu erarbeiten ist. Der Erhalt der Demokratie ist und bleibt eine permanente Aufgabe.

 

Demokraten für den Frieden erinnert daran, dass jeder, der sich ehrenamtlich engagiert, etwas für den sozialen Frieden in unserem Land tut.

 

Bei Demokraten für den Frieden stehen Menschen aus unserer Nachbarschaft mit Zitaten aus Tora und Talmud, Bibel und Koran sichtbar für das ein, was ihnen wichtig ist: Für eine lebenswerte offene Gesellschaft, die sich aber auch ihrer Traditionen bewusst ist und aus diesen Kraft für die Gestaltung der Gegenwart und Hoffnung für die Zukunft gewinnt.                                       zurück...